Medien, Diskurs und Geschichte sind ambivalent miteinander verbunden. Medien gibt es nur in der Weise, wie von ihnen erzählt wird und wie sie sich selbst erzählen. Jede Medientheorie hat somit Teil an dem, was Medien sind, verändert sie aber auch insofern, als dass in neuen Medientheorien Medien wieder neu dargestellt werden müssen. Der Band MedienDiskursGeschichte versammelt einschlägige Texte von Jan Berg, in denen er diese mediendiskursgeschichtliche Position sukzessive entworfen hat, und stellt sie in einen Dialog mit aktuellen Beiträgen, die seine Ansätze aufnehmen und weiterführen.
»Ein Selbstmissverständnis des rezipierenden Subjekts ist Voraussetzung für die Erfahrung. Was der Zuschauer den Dokumenten zuschreibt, geben diese ihm als verbriefte Wahrheit wieder heraus, geadelt mit dem Prädikat unbezweifelbarer Objektivität oder Faktizität.« (Jan Berg)
254 Seiten, Paperback, EUR 24,00
ISBN 978-3-9810685-5-9
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